Feel the Five:
5 Fragen an David-Ruben Thies
Das Potenzial, das freigesetzt wird, wenn Menschen endlich so arbeiten dürfen, wie es ihrem Berufsethos entspricht. Mich treibt die Vision an, die Energie, die heute in Bürokratie und Hierarchiekämpfen verpufft, direkt in die Entwicklung der Teams zu lenken. Wenn Engagement nicht mehr verschwendet, sondern ermöglicht wird – das ist mein Antrieb.
Hoffentlich Inspiration und die Erkenntnis, dass New Work kein abstraktes Buzzword ist, sondern ein Set aus konkreten, umsetzbaren Werkzeugen. Sie nehmen praktische Beispiele mit, wie sie den ersten Schritt für ihren eigenen Verantwortungsbereich gehen können.
1\. Der Pfleger im CEO: Meine erste Ausbildung zum Krankenpfleger ist mein Fundament. Sie erinnert mich jeden Tag daran, dass die Qualität der Arbeit am Bett maßgeblich für den Erfolg einer Klinik ist.
2\. Der Raum als Teammitglied: Ich glaube fest daran, dass die Architektur ein aktiver Teil des Teams ist. Ein gut gestalteter Raum kann Stress reduzieren, Kooperation fördern und die Konzentration steigern – er ist ein oft unterschätzter Hebel für gesunde Arbeit.
3\. Die Toskana als Reset-Knopf: Wenn ich wirklich abschalten und neu denken will, fahre ich in die Toskana. Keine Meetings, keine Mails, kein Lärm. Nur Stille und körperliche Arbeit. Und gutes Essen.
Die Defragmentierung des Arbeitsalltags. Wir haben akzeptiert, dass Personal ständig unterbrochen wird und im Multitasking-Modus arbeitet. Das ist nicht nur ineffizient, sondern auch zutiefst ungesund. Mich beschäftigt die Frage, wie wir durch intelligente Prozesse, klare Rollen und fokussierte Arbeitsblöcke wieder Raum für konzentrierte, ungestörte und damit wertschöpfende Arbeit schaffen können.
Kaffee. Espresso, um genauer zu sein…da bin ich ein bisschen Nerd und das Ritual, an (m)einer guten Maschine, einen guten Espresso zu bekommen und zu genießen, das lasse ich mir nicht nehmen.