Feel the Five:
5 Fragen an Kristin Block
Mich begeistert der Moment, wenn Menschen merken, wie viel Wissen eigentlich in ihnen steckt. Oft halten wir Erfahrung für selbstverständlich, bis wir beginnen, darüber zu sprechen. Dann wird vielen erst bewusst, was über viele Jahre entstanden ist – an Erfahrung, Lösungen und kluge Entscheidungen. Solche Momente machen mich immer wieder glücklich.
Meist zwei Dinge:
Erstens ein neues Bewusstsein dafür, welchen Wert Wissen und Erfahrung haben.
Und zweitens konkrete Ideen, wie Wissen im eigenen Team sichtbar gemacht und weitergegeben werden kann – pragmatisch, ohne große Programme, aber mit Wirkung.
Ich bin in Brasilien aufgewachsen und ziemlich oft umgezogen. Vielleicht kommt daher meine Neugier für Menschen und Neues. Mich interessiert immer, wie Dinge wirklich funktionieren und warum sie so geworden sind, wie sie sind.
Viele meiner besten Ideen entstehen unterwegs. Beim Reisen, bei langen Spaziergängen oder einfach dann, wenn der Kopf frei wird. Bewegung bringt meine Gedanken immer schnell in Ordnung.
Ich arbeite unglaublich gern mit den Händen. Auch wenn meine Arbeit viel mit Konzepten zu tun hat, liebe ich es, Dinge sichtbar zu machen – mit Stift, Papier, Post-its oder anderen Materialien. Es macht mir Freude, wenn am Ende nicht nur ein Dokument entsteht, sondern etwas, das man wirklich gestalten und anfassen kann.
Die Frage, wie menschliche Erfahrung und KI sinnvoll zusammenspielen können. Organisationen sprechen viel über Daten, aber erstaunlich wenig über das Erfahrungswissen, das Menschen täglich nutzen. Dabei wird genau dieses Wissen immer wichtiger, wenn wir KI sinnvoll einsetzen wollen.
Ein guter Kaffee am Morgen – und drei Minuten Plank. Seit Jahren ein fester Bestandteil meines Tages. Seit diesem Jahr lasse ich kurz den vorherigen Tag Revue passieren und rufe mir bewusst eine schöne Erinnerung daraus ins Gedächtnis. Ein kleiner Moment, der mir hilft, positiv in den neuen Tag zu starten.